Was ist Ringen ?
Ringen
ist eine Zweikampfsportart. Jeder Sportler verfolgt das Ziel, seinen
Gegner auf die Schultern zu zwingen oder nach Punkten zu besiegen. Dazu
braucht er nicht nur eine gute Technik und Kondition, sondern auch das
taktische Geschick, in jeder chancenreichen Kampfsituation mutig
anzugreifen oder zu kontern. Technik, Kondition, Geschick und Kraft,
vier Eigenschaften die den Ringkampf prägen.Ringen hat aber nichts
mit "Wrestling" zu tun.
Die Stilarten:
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Griechisch-Römischer Stil: |
Beim Freistil darf überall ange- |
Eine Sonderform des Freistils: |
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Zum Kampf:
Seit 2005 werden die Kämpfe in Runden wie beim Boxen
eingeteilt. Die Kampfdauer beträgt in der Regel 3 x 2 Minuten mit
einer evtl. Verlängerung je Runde beim Stand von 0:0 (Zwiegriff).
Zwischen den Kampfabschnitten gibt es eine 30-sekündige Pause.
Der Kampfverlauf:
Beim Aufruf begeben sich die beiden Ringer in die rote bzw.
blaue Mattenecke. Von dort ruft sie der Kampfrichter in die Mattenmitte
und überprüft, ob die Kleidung in Ordnung, der Körper
trocken und die Fingernägel kurz geschnitten sind.
Der Kampf beginnt ...
... in der Mattenmitte per Handschlag und dem Pfiff des Kampfrichters. Beide Ringer versuchen, den Gegner zu Fall zu bringen und auf die Schultern zu zwingen. Wird der Gegner nicht sofort
Punktwertungen:
Aktionen, die einem Ringer einen Vorteil verschaffen werden mit Punkten bewertet.
geschultert, kommt es zum Bodenkampf.
Der Ringer kann seinen Kampf wie folgt gewinnen:
Schultersieg:
Der Kampfrichter stellt den Schultersieg fest, wenn ein Ringer auf
beiden Schulter liegt, von seinem Gegner festgehalten wird, so dass ein
erkennbarer Stillstand eingetreten ist.
Sofern kein Schultersieg erzeilt wird, entscheidet die Anzahl der gewonnenen Runden über den Sieg (zwei Rundengewinne sind nötig). Die Aktionen, Würfe, Griffe der Athleten werden mit entsprechenden Punkten bewertet. Sieger einer Runde ist,
Außerdem kann ein Kampf durch Verletzung, Aufgabe oder Nichtantreten eines Ringers enden, oder durch Disqualifikation eines Ringers.
Dem Ringer/der Ringerin ist es während des Kampfes verboten ...
an den Haaren, Ohren, Geschlechtsteilen zu ziehen, an der Haut
zu kneifen, beißen sowie die Finger und Zehen zu verdrehen.
Allgemein ist es verboten Griffe und Bewegungen mit der Absicht
durchzuführen, den Gegner zu quälen oder ihm Schmerzen
zuzufügen, um damit zu erreichen, das er im Kampf nachgibt.
Darüberhinaus ist es verboten, zu treten, mit dem Kopf zu
stoßen, zu würgen, allgemein zu stoßen, alle Griffe
und Aktionen die das Leben des Gegners gefährden oder den Bruch
oder Verrenkung von Gliedern verursachen können sowie dem Gegner
auf die Füße zu treten und das Gesicht des Gegners zwischen
Augenbrauen und Mundlinie zu berühren. Ellenbogen oder Knie
dürfen nicht in Magen oder Bauch gedrückt werden, die
Fußsohle des Gegners darf nicht gefaßt werden. Der Ringer
darf sich nicht an der Matte festhalten, Gespräche zwischen den
Ringern sind während des Kampfes verboten (haben ja auch etwas
besseres zu tun).
Und dann gehört noch zum Ringen:
Das Kampfgericht, bestehend aus einem Mattenpräsidenten, einem Kampfrichter und einem Punktrichter.
Die Ringermatte, quadratisch mit einer Breite von Durchmesser von 9 - 12 Metern. Dabei bildet die zentrale (gelbe) Zone (7 Meter Durchmesser) die Hauptwettkampffläche, an der sich ein 1 m breiter roter Ring anschließt. Er wird Passivzone genannt und dient auch zur Warnung vor dem Aus (blaue Sicherheitszone). Das Zentrum der Matte wird durch einen Kreis (1 Meter Durchmesser) markiert.